Amistad
 

 

Die Bolivien-Kleidersammlung ....eine Erfolgsstory seit 1966 

Die Bolivien-Kleidersammlung, die große Solidaritätsaktion der Katholischen Jugend im Bistum Trier, wird vom BDKJ verantwortliche gestaltet!

 

Neben dem Spass, der für die Jugendlichen mit den Kleidersammlungen verbunden ist, sichern die Erlöse der Bolivien-Kleidersammlung die finanzielle Unterstützung der beiden Partnerorganisationen in Bolivien: Die Stiftung „Solidarität und Freundschaft Chuquisaca-Trier”, die über 40 Ausbildungszentren für ca. 2000 Jugendliche auf dem Land unterhält, und die „Nationalen Jugendpastoral” Boliviens, die die katholische Jugendarbeit für das ganze Land koordiniert. Vielen Jugendlichen in Bolivien wird so eine Schulbildung ermöglicht, andere machen eine Berufsausbildung, z.B. als Tischler, Schneiderin oder das technische Abitur. In der pastoralen Arbeit werden die Jugendlichen in ihrer Spiritualität und dem Finden ihrer Lebensperspektive unterstützt.

 

1996 hat sich der BdKJ Trier dem Dachverband FairWertung angeschlossen, einem bundesweiten Zusammenschluss von 120 Organisationen, die Kleidersammlungen durchführen. FairWertung hat soziale, entwicklungspolitische und ökologische Kriterien für eine faire Sammlung und Vermarktung von Altkleidern und Schuhen entwickelt und kontrolliert deren Einhaltung. Durch die Zusammenarbeit mit FairWertung machen wir deutlich, dass wir verantwortlich mit der von uns gesammelten Kleidung umgehen.

 

Mehr über FairWertung auf www.fairwertung.de

 

 Ein Rückblick auf 40 Jahre Säcke sammeln und mehr:

 

Die 60er Jahre:
1960: Partnerschaftsvertrag zwischen den Diözesen Trier und Sucre, Bolivien
1966: erste Bolivien-Kleidersammlung (Rekord-Sammelmenge: 3.500 t)

Die 70er Jahre:
Mitte 70er: Beginn begleitender Info-Veranstaltungen zu Bolivien und Entwicklungspolitik 
1979: Die Bolivienpartnerschaft Trier-Sucre wird mit der höchsten staatlichen Auszeichnung Boliviens versehen, dem „Condor de los Andes”.

Die 80er Jahre:
1980: Militärputsch in Bolivien - Bei den Kleidersammlungen werden auch Unterschriften gegen die Militärregierung gesammelt.
Ab 1985: massive Transportprobleme durch die Stilllegung von Güterbahnhöfen

Die 90er Jahre:
Ab 1993: Besichtigungsfahrten zu Gebrauchtkleider-Sortierbetrieben in Rotterdam
1994: Rekorderlös von 1.396.000 DM durch hohen Kilopreis von 0,69 DM/kg
Ab 1995: Der BDKJ wird Lizenznehmer von FairWertung.
Ab 1997: Beginn von „Second Hemd und Hose - der alternative Kleidermarkt”
Ab 1999: Einführung zusätzlicher Abgabestellen, der Kleiderpunkte

Die 2000er Jahre:
Ab 2001: Statt an drei Terminen findet die Kleidersammlung nun an 5 Terminen statt.
2004: starker Einbruch bei den Erlösen - Krise auf dem Altkleidermarkt
2005: Die Sammelmenge erreicht nach 11 Jahren wieder die 2.000-Tonnen-Marke.
2006: 40 Jahre Bolivienkleidersammlung


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Seit 1966 sammeln jährlich bis zu 10.000 Jugendliche und jungen Erwachsene um die 2.000 Tonnen gebrauchte Kleidung.



Die Kleidersammlung - eine Erfolgsstory seit 1966:

- 50 Millionen Kleidersäcke wurden verteilt

- 80.000 Tonnen gebrauchte Kleidung wurden für die Partnerschaft gesammelt.

- 9.000 Jugendliche und Erwachsene arbeiten jedes Jahr ehrenamtlich für die 
  Bolivien-Kleidersammlung.

- 19 Millionen Euro konnten als Gesamteinnahmen erzielt werden.

- 50 Internate und Ausbildungszentren wurden gebaut.

- 15.000 Kindern wurde eine Schulausbildung ermöglicht.


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